hashID

Ab 5. November 2026

Deine Identität gehört Dir.

hashID ist Deine digitale Identität in einer App. Darin liegen Deine Nachweise: Dein Ausweis, Dein Altersnachweis, Dein Mitgliedsausweis und alles Weitere nach EU- und Weltstandard, etwa von Vereinen und Unternehmen (Business Wallet). Du zeigst nur, was gefragt ist. Dazu kommt hIDcom, Dein verschlüsselter Messenger.

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Was drinsteckt

  • hIDme

    Deine Identität

    Du liest den Chip Deines Ausweises einmal per NFC ein. Daraus entsteht Deine hashID, geschützt im Sicherheitsbereich Deines Handys. Keine KI schätzt, die Signatur des Chips entscheidet.

  • hIDhold

    Wallet

    Ausweis, Altersnachweis, Mitgliedsausweis, Firmenausweis: alles an einem Ort, auf Deinem Handy. Gefragt wird zum Beispiel „über 18?“ oder „Mitglied?“, und Du zeigst genau das, sonst nichts. Der Verein erfährt, dass Du Mitglied bist, aber nicht, wo Du wohnst. Die Technik dahinter folgt den EU-Standards und arbeitet im Keller: unsichtbar, aber alles steht auf ihr.

  • hIDeliver

    Issuer

    hashID stellt auch selbst Nachweise aus, als EAA (elektronische Attributsbescheinigung). Vereine und Unternehmen geben ihren Leuten so zum Beispiel einen digitalen Mitgliedsausweis, direkt in die Wallet.

  • hIDage

    Verifier

    hashID prüft Nachweise. Die Gegenseite erfährt nur, was sie wissen muss: beim Alter ein einziges Bit, ja oder nein. Kein Name, kein Geburtsdatum, keine Ausweiskopie.

  • hIDcom

    Chat, Sprach- und Videoanrufe

    Schreiben, telefonieren, per Video sehen: alles Ende-zu-Ende verschlüsselt. Und wenn es drauf ankommt, drehst Du mit CypherLock die Schutzstufe hoch.

  • Kontakte · Telefon

    Dein Adressbuch

    Kontakte und Telefon sind von Anfang an dabei. Es gibt kein öffentliches Verzeichnis: Dich erreicht nur, wer mit Dir den Fair-Trade-Austausch gemacht hat. Beide geben, beide sagen ja. So ist Kinderschutz eingebaut, auf Systemebene, nicht nachträglich drangeflickt.

  • hIDback

    Backup und Wiederherstellung

    Handy verloren, kaputt oder neu? Deine hashID und Deine Daten ziehen mit. Das Backup ist verschlüsselt und liegt, wo Du willst, nie auf den hashID-Servern. Öffnen können es nur zwei Deiner drei Schlüssel: Handy, Notfall-Kit, Geheimnis.

Und das ist erst der Anfang.

Häufige Fragen

Was ist hashID?

hashID vereint drei Rollen in einer App: Wallet (Nachweise aufbewahren und vorzeigen), Issuer (Nachweise ausstellen) und Verifier (Nachweise prüfen). Dazu kommen hIDcom, ein Ende-zu-Ende verschlüsselter Messenger, und hIDvault, ein Tresor zur sicheren Aufbewahrung Deiner Daten und Schätze. Ab 5. November 2026.

Was ist eine Wallet, und wofür brauche ich sie?

Eine Wallet ist wie Dein Geldbeutel, nur für Nachweise: Ausweis, Altersnachweis, Mitgliedsausweis, Firmenausweis. Statt eine Kopie Deines Ausweises zu verschicken, zeigst Du nur, was gefragt ist. Im Kino: über 18, ja oder nein. Im Verein: Mitglied, ja. Bei hashID siehst Du die Wallet nicht einmal, sie arbeitet im Hintergrund.

Ist hashID eine EUDI-Wallet?

hashID ist EUDI-kompatibel und OpenID-konform. Die App nutzt dieselben offenen Standards wie die europäischen Identitäts-Wallets: OpenID4VCI, OpenID4VP und HAIP, mit SD-JWT VC und mdoc nach ISO/IEC 18013-5. Sobald die offizielle EU-Zertifizierung für EUDI-Wallets steht, gehen wir sie an, mit dem Ziel, dass hashID auf der offiziellen Liste erscheint.

Was hat eIDAS 2.0 damit zu tun?

Mit eIDAS 2.0 muss jeder EU-Staat seinen Bürgern bis Ende 2026 eine digitale Identitäts-Wallet anbieten. hashID ist für genau dieses Ökosystem gebaut: Nachweise empfangen, vorzeigen und prüfen, nach EU-Standard.

Wie funktioniert der Altersnachweis?

Die Gegenseite fragt zum Beispiel: über 18? hashID antwortet nur mit ja oder nein. Grundlage ist die Signatur im Chip Deines Ausweises, keine Schätzung per Kamera oder KI. Das nennt man deterministisch: mathematisch einwandfrei, die Signatur stimmt oder sie stimmt nicht. Jede Schätzung, die sich irren kann, nennt man probabilistisch.

Wo liegen meine Daten?

Deine Nachweise liegen auf Deinem Handy, geschützt in seinem Sicherheitsbereich. Beim Vorzeigen entscheidest nur Du, was rausgeht, und raus geht nur, was gefragt ist.

Was passiert, wenn mein Handy weg ist?

Mit hIDback holst Du alles zurück: neues Handy, hashID drauf, Backup holen, zwei Deiner drei Schlüssel vorzeigen, fertig. Ohne Backup gibt es nichts zurückzuholen, denn Deine Daten lagen nur auf dem alten Handy. Darum hIDback am besten gleich am ersten Tag einrichten. Und wer Dein Handy findet, hat nur einen Schlüssel, also nichts.

Was sichert hIDback?

Alles, was sonst mit dem Handy verloren wäre: Deine Kontakte, Deine Chats, Deinen Tresor hIDvault, Deine Einstellungen, Dein hashID-Konto und die Liste Deiner Nachweise, also was Du von wem hattest. Medien sicherst Du auf Wunsch dazu. Die Nachweise selbst sind ans Handy gebunden und werden neu ausgestellt. Und was sich selbst löschen sollte, bleibt gelöscht.

Muss ich dann überall hinrennen, um meine Nachweise neu zu holen?

Nein, Du tippst statt zu rennen. hIDback zeigt Dir die Liste: was Du von wem hattest. Zuerst scannst Du Deinen Ausweis neu, danach holst Du Eintrag für Eintrag ab, meist mit einem Tipp. Nur wo ein Aussteller Dich persönlich sehen will, steht dabei, wohin. Und Deine alten Nachweise kann der Aussteller dabei gleich sperren.

Wo können meine Backups liegen?

Wo Du willst: auf einem USB-Stick, auf Deinem Laptop oder NAS daheim, bei einem Menschen Deines Vertrauens oder in Deiner eigenen Cloud. Das Backup ist verschlüsselt, ohne zwei Deiner Schlüssel ist es wertlos. Darum darf es überall liegen, die Schlüssel nicht. Am besten an zwei Orten.

Kann ich über den hashID-Server meine Daten wiederherstellen?

Nein, und das ist Absicht. Auf dem hashID-Server liegt nie ein Backup, und hashID hat keinen Generalschlüssel, auch nicht für den Notfall. Dein Backup liegt dort, wo Du es hinlegst, so wie im echten Leben. Und aufschließen kannst nur Du, mit zwei Deiner drei Schlüssel. Darum: Notfall-Kit ausdrucken und gut verwahren, nicht neben dem Handy.

Welche Schlüssel kann ich nutzen?

Standard sind drei: Dein Handy, Dein Notfall-Kit auf Papier und ein Geheimnis, das nur Du kennst. Dazu kannst Du einen Menschen Deines Vertrauens nehmen oder ein ausgedientes Handy, das offline in der Schublade liegt. Je mehr Schlüssel, desto mehr Wege zurück. Wer es strenger will, verlangt drei statt zwei Schlüssel.

Was ist im Tresor alles drin?

Dein hIDvault-Tresor beinhaltet … lass Dich überraschen. Du wirst es lieben.

Wie sicher ist der Chat?

hIDcom verschlüsselt Nachrichten, Sprach- und Videoanrufe Ende-zu-Ende, mit Forward Secrecy. Mit CypherLock legst Du nach: Schutzstufen von Normal bis Journalist, auf Wunsch eigene Schlüssel pro Chat, Tarnverkehr und zufällige Verzögerung gegen Verkehrsanalyse und ein unsichtbares Wasserzeichen in Deinen Dateien, das nur Du lesen kannst. Nach der Zustellung werden Nachrichten vom Server gelöscht. Die Server stehen in Deutschland und können die Inhalte nicht lesen.

Mit hashID darfst Du Du selbst sein, ohne Dich erklären zu müssen. Und Du lebst es jeden Tag. Mit Deinen Menschen. Und mit allem, was Du tust.

Schutz durch Design, nicht Überwachung als Standard

hashID is how you get to be yourself, without having to explain yourself. And you live it every day. With your people. And with everything you do.

Prevention by Design, not Surveillance by Default